Makler oder Privatverkauf — Was lohnt sich wirklich?
Eine ehrliche Gegenüberstellung: Wann sich ein Makler rechnet und wann nicht.
Das Wichtigste in Kürze
- Privatverkäufer erzielen im Schnitt 10–15 % niedrigere Preise als mit Makler.
- Die Maklercourtage im Saarland beträgt 3,57 % (inkl. MwSt) pro Seite.
- Der größte Vorteil eines Maklers: Zeitersparnis und Verhandlungserfahrung.
Die Frage "Brauche ich einen Makler?" stellt sich jeder Verkäufer. Die ehrliche Antwort: Es kommt darauf an. Hier ist eine sachliche Gegenüberstellung — ohne Verkaufsfloskeln.
Was ein Makler übernimmt
Professionelle Wertermittlung
Ein zu hoher oder zu niedriger Preis kostet Sie am Ende mehr als die Courtage.
Komplette Vermarktung
Fotos, Exposé, Portalstrategie, Anfragen-Management — das sind leicht 40–60 Stunden Arbeit.
Interessenten-Qualifizierung
Bonitätsprüfung, Finanzierungsnachweis, ernsthafte Kaufabsicht — wir filtern, damit Sie keine Zeit verschwenden.
Verhandlungsführung
Ein erfahrener Verhandler erzielt erfahrungsgemäß 5–15 % mehr als ein Privatverkäufer.
Notar-Koordination & Abwicklung
Vom Kaufvertragsentwurf bis zur Schlüsselübergabe — alles aus einer Hand.
Wann ein Privatverkauf Sinn machen kann
Wenn Sie bereits einen konkreten Käufer haben (z. B. Nachbar, Familienangehöriger), der Zeitdruck gering ist und Sie Erfahrung mit Immobilientransaktionen haben. Auch bei sehr einfachen Objekten in gefragten Lagen kann ein Privatverkauf funktionieren — wenn Sie die nötige Zeit investieren.
Praxistipp
Seit Dezember 2020 gilt: Beim Verkauf von Wohnimmobilien an Verbraucher wird die Maklercourtage zwischen Käufer und Verkäufer geteilt. Im Saarland sind das jeweils 3,57 % inkl. MwSt.

Über den Autor
Roland Schön
Immobilienmakler mit über 30 Jahren Erfahrung im Saarland · Persönliche Betreuung von der Bewertung bis zur Schlüsselübergabe.
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